Apple, wo man auch geht und steht: Apple, Apple, Apple; momentan führt kein Weg daran vorbei. Anfang des Jahres wurde das iPad vorgestellt - woraufhin es in den Medien wochenlang nur noch um das "EiPäd", "iPad", "Tablet", "Tablett", oder wie auch immer man es nennen mag, ging. Mit anderen Worten: es gab mal wieder einen Riesen-Hype um dieses eine Unternehmen aus Cuppertino. Und kaum ist die eine Welle abgeebbt, folgt schon wieder der nächste Hype; dieses Mal um das iPhone OS 4.0.
Doch fragen wir uns mal ganz ehrlich: Was ist es denn nun genau, was uns immer wieder das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt? Sind es schlicht und ergreifend die tollen Produkte aus dem Hause Apple? Oder ist es die natürliche Nähe zur ältesten Versuchung der Welt - nach Adam, Eva und der Schlange? Oder ist es doch einfach nur der nette, jugendliche und "un-CEO-like" Dresscode von Steve Jobs? Oder aber manifestiert sich hier einfach wieder nur die altbewährte Weisheit, dass schöne Geschenke in einer tollen Verpackung einfach mehr daher machen? Wie auch immer: bei einer netten, ansprechenden Verpackung darf die entsprechende Präsentation natürlich nicht fehlen.
Wir nutzen diesmal einmal mehr die Chance, geniale Produkt- und Geschäftspräsentationen aus dem Hause Apple auseinander zu nehmen, um uns ein paar Gedanken zu einer guten und gelungenen Vor- und Nachbereitung zu machen. Die Präsentation und deren Inhalte hatten wir ja bereits im glocalize! Podcast Vol. 2 analysiert und in diesem Zusammenhang bereits entsprechende Tipps und Tricks gegeben.
Und was läge da nicht näher, als Steve Jobs auch gleich noch als guten "Kumpel" zu bemühen, um die wesentlichen Fragen im Vorfeld einer Präsentation zu erörtern? Dabei steht Kum.Pe.L für:
Kum => Kurz um... worum gehts?
Pe => Personen, und
L => Logistik.
Zur umfangreichen Nachbereitung gehören dann neben dem obligatorischen "Wrap Up" natürlich noch der kontinuierliche "Fight for Mindshare"; denn frei nach dem altbewährten Fussballerkalauer und Politleitspruch gilt: Nach der Präsentation ist vor der Präsentation.
Auch an dieser Stelle darf der Verweis auf Apple nicht fehlen, denn hier wird konsequent in jeder Präsentation entweder ein Thema aus einer vorherigen Ankündigung oder Präsentation wieder mit aufgenommen, oder aber es wird ein Erfolgserlebnis aus der Vergangenheit dargestellt.
Dieser Podcast dreht sich also rund um das Thema Präsentationen, insbesondere um eine hervorragende Vor- und Nachbereitung, die weit über reine 10 Stunden pro 30 Minuten Präsenation hinausgeht.
Hier sei bezüglich einer gelungenen Nachbereitung und dem Motto "Lass andere für Dich arbeiten" noch ein kritischer Blick in Richtung Kalifornien erlaubt. Denn bei aller Freude um iPad und Co. und bei allem Hype rund um Apple, so sollte man sich trotzdem nicht bedingungslos vor jeden Karren spannen lassen. Mit anderen Worten: Hype: ja gerne; aber bitte stets mit kritischem Blick. Dann klappt's auch mit der Präsentation - wir wünschen euch viel Spaß dabei!
Wer kennt sie nicht; die ach-so-witzig gemeinten Kollegensprüche: Mahlzeit! (wenn man eine Viertelstunde nach ihnen kommt) oder: ... nen halben Tag frei? (wenn man das Büro mal etwas früher als üblich verlässt).
Was haben diese Sprüche gemeinsam? Sie signalisieren allesamt einen falschen Fokus; nämlich einen Fokus auf die Arbeitszeit anstatt auf die Ergebnisse. Dabei sollte es im heutigen mobilen Zeitalter so ziemlich gleichgültig sein, wie viel Zeit man nun letztendlich im Büro verbringt; Hauptsache, am Ende des Tages werden die erwarteten Ergebnisse auch tatsächlich erreicht. Wo man diese nun erarbeitet hat, ob in freier Natur, am Schreibtisch im Büro, oder am Küchentisch zu Hause, sollte eigentlich keine wesentliche Rolle spielen.
Eigentlich.
In der Praxis sieht es hingegen etwas anders aus, denn insgeheim wird in den meisten Büros nach wie vor viel zu sehr darauf geachtet, wann der Kollege X oder der Mitarbeiter Y morgens kommt und nachmittags oder abends wieder geht. Ob und wie er seine Zeit im Büro nutzt und ob er vielleicht nicht doch noch abends zu Hause weiterarbeitet, das interessiert leider nur wenige; und genau da liegt das Problem.
Es geht also darum, den allgemeinen Fokus von nur der Arbeitszeit auf die Resultate zu lenken; denn alleinig durch hartes oder langes Arbeiten erreicht man noch lange keine Ergebnisse. So empfiehlt schon Fredmund Malik in seinem Buch Führen, Leisten, Leben, in den Büros eine Kultur der Ergebnisorientierung einzuführen. Und genau in diesem Kontext ist die sogenannte Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung (kurz: EOA) zu sehen, die wir in Anlehnung an das Buch Leading Simple von Boris Grundl in unserem heutigen Podcast vorstellen; womit wir nunmehr beim vierten der 5 Hilfsmittel für Führungskräfte angelangt wären. Eine Gesamtübersicht über die 3 x 5-Formel findet ihr am Ende dieses Blogeintrages.
Im Unterschied zu einer konventionellen Stellen- oder Arbeitsplatzbeschreibung werden bei einer EOA nicht nur die Aufgaben dargestellt, sondern es wird gleichzeitig zu jeder Aufgabe ein messbares Ergebnis formuliert. Diese Ergebnisorientierung findet bei normalen Arbeitsplatzbeschreibungen so gut wie gar nicht statt. Hier besteht jedoch Optimierungspotenzial, denn nur durch eine EOA kann die Führungskraft sicherstellen, dass sich der Mitarbeiter mit seiner Aufgabe und der in diesem Zusammenhang erwarteten Resultate auch wirklich identifiziert und sich dazu verpflichtet.
Im Folgenden stellen wir noch mal die wichtigsten Key-Take-Aways zum Thema Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung (EOA) dar:
1.Jeder Mitarbeiter hat ein Recht auf einen klar beschriebenen Aufgabenbereich. Denn ohne genaue Aufgaben kann der Mitarbeiter keine Resultate erzielen, und ohne Resultate wird er sich nie selbst überprüfen können.
2.Achte bereits bei der Einstellung deiner zukünftigen Mitarbeiter darauf, dass diese bereit sind, die Kultur der Ergebnisorientierung mitzutragen.
3.Erstelle zunächst die EOA und suche dann geeignete Mitarbeiter dazu. Versuche nie, deine EOA auf Biegen und Brechen an vorhandene Mitarbeiter anzupassen.
4.Stell sicher, dass dein Mitarbeiter seine Aufgaben und die erwarteten Ergebnisse auch wirklich versteht; am besten lässt du ihn beides mit eigenen Worten wiederholen.
5.Hol dir im Gespräch das persönliche Commitment von deinem Mitarbeiter ab, voll hinter den formulierten Zielen zu stehen und die gewünschte Leistung nach allen Kräften zu erbringen. Kontrolliere die Ergebnisse, indem du sie konsequent mit der EOA vergleichst.
Zwecks besserer Einordnung der EOA in den Gesamtkontext zeigen wir im Folgenden noch mal eine Gesamtübersicht der 3 x 5-Formel, anhand derer jeder von uns eine effiziente Führungskraft werden kann:
13. März 2010 - Im noch etwas mit Schnee bedeckten Weiterbildungszentrum "Sprachraum" der Ludwig-Maximilians-Universität hat der "MTP - Marketing zwischen Theorie und Praxis e.V. Alumn" zum Seminar eingeladen. Thema: Zeit- und Selbstmanagement. Dank motivierenden und interaktiven Coachings seitens Jana Antosch-Bardohn findet ein kleine Gruppe interessantester Couleur den Schlüssel zu einem ganzheitlichen Zeit- und Selbstmanagement. Jana, so war im Vorfeld zu erfahren, konzipiert unter anderem für das Elitenetzwerk Bayern Seminare - darüber hinaus ist ihrer Visitenkarte zu entnehmen, dass sie als Psycholinguistin und Trainerin unterwegs ist, Letzteres insbesondere mit den Schwerpunkten Rhetorik und Kommunikation.
In dieser glocalize!tte gibt es ein kurzes Interview mit Jana zu den Key-Takeaways des eintägigen Seminars sowie einen "Fahrplan" zu einem ganzheitlichen Zeit- und Selbstmanagement sowie alle wichtigen Links.
Alle Links und Zitate aus dem Podcast im Schnelldurchlauf:
Jetzt sind wir auch endlich "drin" - war das einfach!
Na ja; wie man es nimmt. Auf jeden Fall sind wir seit geraumer Zeit nun auch mit unserer Internetpräsenz online, auf der ihr neben unseren Gedanken und Ideen im Blogformat alles rund um glocalize! und unser Projekt erfahren könnt.
Wobei das ".EU" nicht nur unserer euraopaweiten Standortwahl Rechnung trägt, sondern auch unser überwiegender Einsatzbereich sein wird. Oder getreu eines guten, alten James Bond-Films: "The world is not enough".
Und hier noch ein Update bezüglich "Eigener Credibility": Im Rahmen unserer Teilnahme am Amazon-Partner-Programm werden wir in Zukunft den ein oder anderen interessanten Artikel, und zwar in erster Linie Bücher, die wir selbst gelesen haben, twittern. Also schaut mal vorbei oder folgt uns auf dem glocalize! Twitter: twitter.com/glocalize.
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